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Korsika

Von Santa Teresa an der Nordspitze auf Sardinien nahmen wir die Autofähre nach Bonifacio an der Südspitze von Korsika. Die Anfahrt ist erst einmal etwas eintönig. Man steuert von Sardinien aus auf eine helle Steilküste auf Kalksandstein zu. Erst wenn die Fähre direkt an der Küste ist, macht sie auf einmal einen Schlenker und plötzlich öffnet sich eine schmale Einfahrt zwischen zwei hohen Felswänden. Auf dem Felsen thront eine Festung und nach vorne öffnet sich die Schlucht zu einem malerisch gelegenen Yachthafen. Diese Einfahrt durch die Felsen ist sehr beeindruckend. Kurz darauf legt die Fähre an, man fährt mit dem Auto heraus und ist mitten im Yachthafen.

  

In diesem Yachthafen kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine Mischung zwischen urig und mondän mit luxuriösen Yachten direkt am Steg sozusagen zum Anfassen. Und an der Promenade reihen sich gepflegte Restaurants in Zelten in zwei Reihen nebeneinander auf. An diesem Freitag Nachmittag liefen immer mehr Yachten in den Hafen ein, um das Wochenende einzuläuten. Die Yachten waren nicht klein und hatten nicht viel Platz zum rangieren. Das hat man hier auf pfiffige Weise geregelt. Der Yachthafen betreibt eine Flotte von etwa 15 kleinen extrem wendigen Motorbooten, die die Yachten beim Anlegevorgang unterstützen. Sie bringen Leinen aus, helfen an der Mooring-Boje und schieben die Yachten, wenn's sein muss, auch quer gegen den Wind in die richtige Position. Diese Boote flitzen im Hafen herum wie emsige Bienen, manch Anlegemanöver würde wohl jämmerlich scheitern ohne diesen Service. Wir konnten allerdings eine grosse schwarze Motoryacht beobachten, die offensichtlich eine professionelle Crew an Bord hatte. Die Yacht hat sich rückwärts von vorne bis in den hintersten Winkel des Hafen ohne fremde Hilfe völlig selbstständig an die Pier manövriert. Und das Manöver ging leise und souverän von statten, das müssen Profis gewesen sein.

Der nächste Morgen führte uns nach dem Frühstück an der Pier auf die Festung und anschliessend auf eine Oliven-Farm mit Öl-Produktion. Hier ging es steil bergab und dabei haben wir auch Bekanntschaft mit einigen Wildschweinen gemacht. Bergauf war mit unserem kleinen Panda nicht ganz einfach, da das vor uns fahrende Auto plötzlich stehen blieb. Anfahren ging nicht mehr, die Räder drehten nur noch durch. Also mussten der Fahrer vor uns unser Auto anschieben, damit wir wieder zur Strasse heraufkamen. 

Auf der weiteren Tour haben wir uns an der Westküste orientiert. Die ganze Küste ist wunderschön zu befahren und anzusehen. Man möchte überall anhalten und die Speicherkarte der Kamera weiter auffüllen. Weitere Stationen Piana, Calanche (Les Calanques de Piana)

Porto in der Gemeinde Ota ist ein kleiner Hafenort, wir hatten in der Nähe ein etwas touristisches OK-Hotel gefunden und sind dann zum Hafen runtergegangen. Ich fand den Ort ebenfalls etwas touristisch aber fantastisch gelegen mit einem Yachthafen und einer kleinen Burg auf einer Anhöhe. Am Strand befanden sich mehrere Restaurants, wo wir mit etwas Glück noch einen Platz bekamen. Den Sonnenuntergang hatten wir vor uns. Somit sass ich allein am Tisch, da Sabine ständig Fotos machte. Alles in allem eine super Location und immerhin ein UNESCO Weltnaturerbe. In der Nähe in den Bergen ein Flusslauf, paradiesisch gelegen und zum Baden ideal.

 

Les Roches Rouges ist ein Hotel, das mit einem unvergleichlichen Charme betrieben wird. Es hat seine Glamour-Zeiten lange hinter sich. Man merkt, es arbeitet mit reduzierter Kapazität und die Renovierung kommt sehr langsam voran. Die Empfangshalle lässt den Charme vergangener Zeiten spüren, ohne das es verstaubt wirkt. Wir hatten ein Eckzimmer (kein Fahrstuhl im 4. Stock). Der Blick war unglaublich und das Zimmer ok. Die Terrasse ist atemberaubend, wenn man vor dem Abendessen einen Cocktail geniest. Das Team ist extrem engagiert und wird geleitet von einer älteren Grand Dame. Diese Dame könnte Manager trainieren wie man Leute führt. Das Essen war sehr gut und wurde im grossen Salon serviert, wo wir den Ausblick geniessen konnten. Wir würden einen Aufenthalt dort sehr empfehlen.  

Die Tour am letzten Tag hat uns ins Gebirge geführt, wo wir wieder auf Bekannte gestossen sind. Die Natur war atemberaubend. Dann ging es nach Bonifacio und ab auf die Führe nach Sardinien. Dort hatten wir für die letzte Nacht ein Zimmer in einem Resort in der Nähe von Olbia gebucht. Von da ging es am nächsten Morgen gen Heimat.

Auf dieser Tour hatten wir Korsika und Sardinien zusammen besucht. Wahrscheinlich sind wir den Inseln damit nicht gerecht geworden. Und wir haben jeweils nur einen Teil der Insel besucht. Aber das lässt sich später noch vertiefen. Ich bin mir aber ziemlich sicher das die Anreise nach Bonifacio von der Seeseite mit der Fähre von Sardinien wesentlich eindrucksvoller ist. Das ist mir aufgefallen, als wir auf der Rückseite auf Korsika mit dem Auto von der Landseite herein gefahren sind.     

Den   wollen wir dieses Mal aufteilen. Eine Hälfte also für Bonifacio und die andere Hälfte für das Les Roches Rouges. Beide Orte zeichnen sich durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus, die auf uns in unterschiedlicher Weise gewirkt haben.

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