Casablanca

Am Anfang stand die Frage: Was bietet diese Stadt neben der Eigenschaft, einmal Kulisse gewesen zu sein für einen der berühmtesten Nachkriegsfilme? Also habe ich mich gemeinsam mit einer Freundin auf den Weg gemacht, das herauszufinden. Der Name klingt für sich und viele haben dabei noch Ingrid Bergman + Humphrey Bogart vor Augen. Der Film der ja nie hier gedreht wurde. Ich war sehr gespannt. An einem frühen Donnerstag Nachmittag flogen wir über Paris in die größte Stadt Marokkos. Die Einreiseformalitäten zogen sich über 1 1/2 Stunden hin, da mehrere Maschinen gleichzeitig gelandet waren. Es hatte sich eine lange Schlange gebildet. Inzwischen war es später Abend geworden. Ein Taxi brachte uns zu unserem Hotel. Wir wollten nur noch ins Bett und sind beide in unsere schönen Doppelzimmer gegangen. Am nächsten Morgen erwachte ich früh und sah erst einmal aus dem Fenster: Hafenanlagen und spielende Kinder Und weit entfernt die große Moschee.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Taxi ins Mövenpick Hotel, wo die die nächste Überraschung folgte: überbucht, kein Zimmer mehr frei! Ein Fahrer shuttelte uns in das Sheraton Hotel, wo wir für die nächsten 2 Tage wohnten.

Nachdem das nun alles geklärt war, wollten wir die Stadt erkunden. Das Sheraton liegt dafür ideal. Als erstes gingen wir zum "Weißen Viertel", was nur ein paar Minuten entfernt liegt. 

Dort sprach uns ein Taxifahrer auf Englisch an und damit hatten wir unsere Stadtrundfahrt. Der erste Weg führte natürlich zur großen Moschee. Diese haben wir erst einmal von außen bestaunt. Dann ging es gleich weiter.

Die Corniche war der nächste Punkt. Als Corniche wird ein etwa 1 km langer Abschnitt der Uferpromenade im Viertel Ain Diab bezeichnet. Es war ganz herrlich dort bei blauem Himmel, Sonne, Wind und dem Wellenschlag des Atlantiks.

Nun hatten wir Lust auf eine Kaffeepause und dafür ging es in das Hotel Four Seasons. Das Haus war mit sehr schönen Interieur eingerichtet. Der Taxifahrer wollte auf uns warten und holte uns nach etwa 1 Stunde wieder ab.

Nun zeigte er uns das vornehme Viertel nahe dem Atlantik. Dort sah es aus wie in Malibu, gepflegte Vegetation, Häuser und Villen. So etwas hatten wir hier nicht vermutet.

Weiter ging die Fahrt und dann stoppte der Fahrer bei der Kirche Notre Dame de Lourdes. Die 800 qm großen Buntglasfenster stammen von Gabriel Loire aus Chartres, der auch die Fenster der Berliner Gedächtniskirche gestaltet hat. 

Die letzte Station war das Habous Viertel. Dieser Stadtteil vereint gekonnt die traditionelle mit der modernen Architektur. Interessant zu beobachten war die kunstvolle Verzierung mit Henna. Die Frauen in Marokko färben sich traditionell die Haare, Hände und Füße mit Henna. Es wird aus den zerstoßenen Blättern des Hennastrauches gewonnen. 

Am nächsten Mittag nahmen wir an der Führung in der Großen Moschee mit einem Guide teil. Sie heißt König Hassan II Moschee und wurde anlässlich des 60-zigsten Geburtstags des alten marokkanischen Königs im Jahre 1993 eröffnet. Sie ist die 5- größte Moschee der Welt. Es finden 25.000 Menschen Platz in ihr. Beeindruckend!!

Nach diesem kulturell beeindruckenden Kurzbesuch ging es am nächsten Morgen über Paris wieder nach Hamburg. 

 

 

 

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