Aqaba Petra

Der Name steht für sich und hat einen Klang wie Donner-Hall. Aqaba, Jordanien - wahrlich auf historischen Spuren. Dabei ist Petra eigentlich der kleinste Teil dieses unglaublichen Komplexes. Dazu muss man eintauchen und sich fallen lassen. Wir hatten Glück und konnten im Petra-Hotel direkt am Eingang zum Areal wohnen. Mit dem Mietwagen fährt man etwa 2 Stunden. Die Strasse ist relativ gut ausgebaut. Und mit unserem mobilen Hotspot konnten wir problemlos mit der Navi-App unseren Weg finden. 

Die Reise startete mit unserer Ankunft in Aqaba, ein Ort am südlichen Zipfel von Jordanien am Golf von Aqaba. Der Ort liegt direkt an der Grenze zu Israel, der Nachbarort auf Israelischer Seite ist der bekannte Badeort Eilat. die Wahlfiel auf Aqaba, weil wir mit Ryan-Air von Köln dorthin fliegen konnten. In Köln wollten wir noch den Weihnachtsmarkt besuchen. In Aqaba Hier hatten wir einem Resort der Marriott Gruppe gebucht und zum Ankommen und Ausruhen 3 Nächte gebucht. Nun startete die Planung für die Fahrt nach Petra. Schliesslich haben wir uns entschieden, bei einer lokalen Autovermietung ein Auto zu buchen. Damit hatten wir die größtmögliche Flexibilität für die Hin- und Rückfahrt. 

Das Auto war pünktlich am Flughafen abholbereit. Es handelte sich um einen leichten SUV von Baic, ein chinesischer Ableger von Mercedes.

Die Fahrt dorthin verlief problemlos, der Verkehr war mäßig bis gering. 

Bei der Planung des Besuches in Petra hatten wir uns entschieden, kein Hotel der bekannten Marken sondern das Petra-Guesthaus direkt am Eingang zu wählen. Das war die richtige Wahl. Alle anderen Hotels befanden sich zwar auf einem Hügel mit Blick ins Petra-Tal lagen aber vom Haupteingang relativ weit entfernt. Der Blick ins Tal ist relativ wertlos, da man zum Petra-Areal ohnehin eine lange Schlucht gehen muss. Man sieht von den Hotels also Petra selbst gar nicht sondern nur das Tal vor der Schlucht. Im Petra-Guesthaus wurden wir sehr gut bedient und wir konnten im Umfeld des Hotels direkt in die "Petra-Atmosphäre" eintauchen.

Wir kamen also gegen Mittag an, namen noch eine Kleinigkeit zu uns und dann hielt uns nichts mehr. Die Tickets für das Areal haben wir vorher online gebucht als 3-Tages-Paket. Wir tauschten unsere Voucher ein und dann ging es los. 

Der Weg bergab ins Tal und der Eingang in die Schlucht. Permanent kommen einem Rickschas und Reiter entgegen. Die Rickschas fuhren mit hoher Geschwindigkeit durch die enge Schlucht. Die Räder der Rickschas waren mit Eisen bereift und die Pferde waren mit Hufeisen beschlagen. Auf dem harten Estrichboden der Schlucht hatten die Zugpferde der Rikschas Mühe, mit den Hufeisen nicht auszurutschen. Es war beeindruckend, wenn man die Rikschas schon Minuten vorher hören konnte, bevor sie in der Schlucht um die Ecke kamen. 

Der Weg in der Schlucht ist sehr gut begehbar und windet sich zwischen hoch aufragenden Felsen durch die aufkommende Dämmerung. Schliesslich öffnen sich die Felswände, man bleibt stehen und staunt nur noch. Da steht sie: das hoch aufragende Eingangstor Petra. Der Eindruck ist schwer zu beschreiben - man sollte es sehen. 

Rechts daneben windet sich der Weg weiter durch die Felswände und eine beeindruckende andere Welt tut sich auf. Und ich begann einen tiefen Respekt vor diesen unglaublichen Bauwerken zu empfinden. Hier muss sich eine Kultur abgespielt haben, vor der wir uns tief verneigen sollten. 

Wir haben die nächsten Tage hier verbracht, um die ganze Dimension zu erfassen und die verschiedenen Bereiche und Ruinen zu erschließen. 

Im Guesthouse hat man den Gästen ein sehr schönes Weihnachtsfest gestaltet. Nach den 3 Tagen sind wir mit unserem Mietauto zurück nach Aqaba gefahren, wo die Mietwagenfirma unser Auto freundlicherweise am Hotel wieder übernommen hat. 

Hier haben wir noch 2 Nächte verbracht und sind dann wieder zurück nach Köln geflogen. Von Köln sind wir mit der Bahn weiter nach Harlesiel gefahren, von wo wir am nächsten Morgen mit der Fähre nach Wangerooge zu Freunden für die Sylvesterfeier gefahren sind.    

  

How to find us!

movingimics contact

www.movingimics.com

Geesthacht, Germany

info@movingimics.com

 

Silver Traveller

Auf movingimics berichten wir über unsere Unternehmungen zusammen mit kleinen oder grösseren Geschichten/Stories

Ausserdem binden wir Fotos und Videos (bewegte Bilder) in die Seiten ein, die wir vorher auf unserem gleichnamigen Kanal auf Youtube veröffentlicht haben. Auf dem link in der Fusszeile könnt Ihr direkt auf unseren Kanal gelangen. 

Wir zählen uns als Paar zu den Silver Surfern oder Travellern. Uns interessieren Länder, die etwas abseits vom mainstream liegen und die die eine oder andere Überraschung bereithalten.