Griechenland - Reise in die Antike

unsere erste Stipvisite nach Athen machten wir im Mai 2015, zu der Zeit liefen gerade die Verhandlungen zwischen der EU und der griechischen Regierung über die Haushaltslage. Nach der derzeit vorherrschenden Berichterstattung haben uns die meisten wegen der Sicherheitslage usw. eher davon abgeraten. Wir waren aber neugierig und wollten uns ein eigenes Bild machen. So haben wir ein Wochenende in Athen verbracht. Wir konnten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen und haben eine sehr lebendige Stadt erlebt. Das hat uns inspiriert, das Land näher zu erkunden. 2 Reisen auf den Peleponnes wurden geplant, eine in den Norden und eine in den Süden. Diese erste Reise verlief überwiegend im Norden mit vielen bedeutenden historischen Stätten.  

Anflug abends nach Athen und am nächsten Morgen nordwärts Richtung Katakolo mit Einkehr in den Bergen in Levidi

 

In Katakolo landeten wir in einem kleinen, nagelneuen maritimen Hotel auf dem Berg, es wirkte fast wie ein Piratennest. Der Name ist sinnigerweise "orizontes view hotel"

Das Hotel gehörte dem Lotsen, der für die Kreuzfahrtschiffe verantwortlich ist, die hier regelmäßig den Hafen anlaufen. Das Hotel war so neu, dass es noch keine Gastronomie gab. Wir mussten uns auf den Weg bergab zum Hafen machen, wo wir ein entzückendes kleines Lokal am Hafen fanden. Wir waren die einzigen Gäste und hatte Paradeblick auf den Hafen der Kreuzfahrtschiffe. Ein Taxi gab es zu dieser Zeit nicht. Also haben wir oben im Hotel anrufen lassen und die Tochter oder Schwiegertochter hat uns im Lokal abgeholt und ins Hotel geholt. Das haben wir jeden Abend so gemacht. Mir hat diese griechische Lösung sehr gut gefallen.

Am nächsten Morgen ging es los nach Olympia, direkt in die Antike. Wir hatten Glück und konnten uns ungestört überall bewegen. Es sind gute Orientierungstafeln aufgebaut und mit den zusätzlichen Wiki's auf dem Ipad konnten wir uns gut zurechtfinden. Es finden permanent Ausgrabungen statt, manchmal stolpert man über Seile in der Luft und am Boden. Das Museum in der Nähe sollte man sich ansehen. Anschliessend haben wir uns einen Ausflug ans Meer gegönnt. 

Die nächste Station ist Epidauris, bekannt für die berühmte Kulturstätte des Heilgottes Asklepios. Das Amphitheater von Asklepios ist das am besten erhaltene und berühmteste Griechenlands

Mykene ist eine Ruine eine riesigen Burganlage, deren Grösse man nur erahnen kann. Eindrucksvoll sind die Eingangspforte mit dem Löwentor und die Mykenische Totenmaske. Mykene gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe.

Wer zum Peleponnes fährt muss zwangsläufig den Kanal von Korinth passieren. Es gibt 3 Übergänge an denen man anhalten und den Kanal näher betrachten kann. Ich finde die interessanteste Überquerung ist die versenkbare Strasse bei Diolkos am westlichen Ende. Die Höhe und das ganze Profil kann man sehr gut an der Brücke von Korinth sehen.

Das Kloster Moni Osiou Patapiou liegt in atemberaubender Postion am Berg, der Aufstieg geht von einem Parkplatz über eine etwas längere Treppe. Das Kloster ist gut von Loutraki zu erreichen.

Vouliagmeni ist ein See am westlichen Zipfel der Halbinsel von Loutraki. Wir fanden die kleine Kapelle mit blauer Kuppel und der etwa 10 m breite Durchstich zur See sehr markant.   

In der Nähe des Kap Ireon befindet sich eine kleine Bucht mit einer alten Kultstätte - Heraion und Choros von Perachora und der kleine Leuchtturm Melagavi. 

Man stösst hier eigentlich an jeder Ecke auf Überreste einer hohen Kultur in der Antike. Und wir haben ja bisher nur den nördlichen Peleponnes und diese kleine Halbinsel bei Loutraki gesehen. Die Bilder und der soziale Hintergrund der wohl bis heute bei uns über Griechenland vermittelt werden, werden diesem Land in keiner Weise gerecht. Es wird fleissig gebaut und renoviert. Die Autobahnen sind in sehr gutem Zustand. Das Essen ist ausgezeichnet und erschwinglich. Wir sehen jetzt schon gespannt der nächsten Reise im Juni entgegen.   

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