Singapur - Grün und Urban

Singapur ist eine Stadt, die uns sofort eingenommen hat. Sie ist extrem pulsierend und wohl auch einer der teuersten Plätze der Welt. Es ist bestimmt hilfreich, wenn man den urbanen Stil mag. Trotzdem bietet sie sehr viele Parks und Gärten und soll eine der grünsten Städte Asiens sein. Wir hatten den Abstecher von Langkawi aus unternommen und verbrachten 4 Tage im Marriott Hotel mitten in der Stadt. Das Hotel hat den Vorteil, dass es neben dem Eingang einen Zugang zur U-Bahn hat. Die Fahrkartenautomaten sind sehr einfach zu bedienen. Nicht zu vergleichen mit dem Drama, wenn man als Ungeübter eine Fahrkarte beim HVV lösen will.

  

Als Erstes ging es...?

na klar: zum Marina Bay Sands Hotel. 

Die U Bahn fährt natürlich direkt zum Hotel. Die Lobby ist unglaublich gross und es wuseln ständig irre viele Leute herum. Es ist aber alles super organisiert und ausgeschildert. Die Fahrt nach oben auf die Aussichtsplattform ist nicht ganz billig, aber so etwas sieht man nicht alle Tage. Der weltberühmte Infinity-Pool ist nur für Hotelgäste zugänglich. Wer weiss, vielleicht klappt es ja irgendwann. Uns fiel auf, dass der Blick nicht ganz klar war, es hing ein ganz leichter Schleier in der Luft. Dazu werden wir aber mehr im Kapitel über Malaysia schreiben.

Es gibt hier auch die Hop-On-Hop-Off-Busse, damit haben wir uns die Stadt zeigen lassen. Zum einen kriegt man einen schnellen Überblick über die interessantesten Punkte und kann dann schnell entscheiden, wo man hinterher noch etwas genauer forschen will. Zum anderen ist es eine zeitsparende Methode, die Stadt zu sehen. Ausserdem bekamen wir auch die Unterschiede zwischen Alt und Neu zusehen.

Als Kontrast zum Marina Bay Sands, gibt es das Raffles Hotel, das aus einer anderen Zeit kommt, aber den Charme 1:1 in die Neuzeit mitgenommen hat. Ich habe kürzlich den mehrteiligen Film "Das Haus der Harmonie" gesehen, der dem Roman von Barbara Wood nach empfunden wurde. Sehr viele Szenen spielen in diesem Hotel während der ursprünglichen Zeit. In der Umgebung des Hotels kann man sehr schöne Geschäfte finden. Es gab einen interessanten Leica-Store mit einer beeindrucken Ausstellung. Man sollte sich für das Hotel und die Umgebung etwas Zeit nehmen und sich der Atmosphäre ausliefern. Es lohnt sich. 

Garden by the Bay, ein Highlight, auf einer künstlich aufgeschütteten Landzunge gelegen. Die insgesamt 18 trichterförmigen Supertrees kann man über einen in der Luft hängenden Fussweg abwandern. Die bis zu 50 m hohe Stahlkonstruktion ist mit Pflanzen bewachsen und bietet Tag und Nacht eine tolle Aussicht. Oben auf dem "Luftweg" erwarten einen überall sehr nette Guides. Nach dem Rundgang haben unsere Mägen geknurrt.

Im chinesischen Viertel stiessen wir auf das Buddha Tooth Relic Tempel & Museum. Es wurde erst 2007 neu gebaut aber zeigt eine Menge an Schätzen der buddhistischen Kultur. Es macht Sinn hier etwas Zeit zu verbringen. 

Wir hatten gehört, dass es abends an der Bay eine Laser-Light-Show gibt, die vom grossen Bay Sands Hotel ausgeht. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Also sind wir nach dem Abend-Snack im Hotel in die U-Bahn gestiegen und innerhalb von 15 Minuten an der Bay gelandet. Sozusagen an der Landseite der Bay, wo sich auch das Geschäftsviertel angesiedelt hat, befindet sich ein anderes historisches Hotel, was auf Fotos der Stadt häufig zu sehen ist. Das Fullterton Hotel liegt direkt an der Bay und daneben hat sich eine Art Waterfront mit Bars und Restaurants gebildet. Hier kann man abends bei gemäßigten Temperaturen ausgezeichnet draussen sitzen.  

Es ging weiter auf den Spuren der Geschichte über die Cavenagh-Bridge. Sie hiess zuerst Edinburgh-Bridge und wurde dann zu Ehren des letzten englischen Gouvernour Major Cavenagh auf dessen Namen umbenannt. Sie stammt also aus Kolonialzeiten und führt zum Asian Civilisations Museum. Es fand gerade eine Ausstellung "Secrets of the fallen Pagoda" statt. Dann waren wir wieder hungrig.

Es ging noch einmal zum Garden by the Bay, diesmal zum Cloud Forrest und den Flower Dome. Die ganze Anlage ist unglaublich, man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Wenn man also den Garden by the Bay, den Flower Dome und den Cloud Forrest zusammen nimmt, kann man den grünen Charakter der Stadt erahnen. Mit diesem Highlight war unser Kurztrip nach Singapur beendet und es ging zurück nach Malaysia. Dazu im nächsten Kapitel. Wir wollen aber wieder kommen, denn den Infinitypool im Marina Bay Sands Hotel wollen wir unbedingt sehen und erleben.   

Also bye, bye Singapur! Wir sehen uns wieder!!

 

 

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